Es gibt einfachere Wege, um nach neuen Märkten Ausschau zu halten.
 
 

Zürich –  Mit der Unterzeichnung der transpazifischen Partnerschaft (TPP) haben sich die USA geopolitisch und wirtschaftlich in Asien positioniert und setzten neue globale Standards im Freihandel.

Dies gilt zunächst einmal aus geographischer Perspektive. So haben am 05. Nov 2015 erstmals Länder aus drei Erdteilen ein Freihandelsabkommen (FHA) unterzeichnet. Die zwölf TPP-Unterzeichnerstaaten aus den drei Erdteilen Amerika, Asien und Ozeanien sind die bisherigen APEC-Staaten: Australien, Brunei, Canada, Chile, Japan, Mexiko, Malaysia, Neuseeland, Peru, Singapur, die USA und Vietnam.

Beobachter sehen die TPP auch in Konkurrenz zur Regional Comprehensive Economic Partnership (RCEP). Letzteres ist auch ein FHA, welches zwischen den Mitgliedsstaaten des ASEAN und den Staaten, mit denen der ASEAN bereits ein FHA abgeschlossen hat (Australien, China, Indien, Japan, Südkorea und Neuseeland), verhandelt wird und die gegenseitige Zusammenarbeit harmonisieren und vertiefen soll. 

Während die USA Mitglied der TPP ist, sitzt China und Indien bei den Verhandlungen zur RCEP mit am Tisch. Beide FHA bieten explizit die Möglichkeit, weitere Staaten aufzunehmen, unabhängig davon ob sie bereits Mitglied des anderen FHA sind oder nicht. Ob dies in der Praxis auch für die USA und China gilt, darf sich jeder selbst überlegen.

Ein Hinweis dazu ist vielleicht, dass beide FHA unterschiedliche Ansätze verfolgen. Die TPP hat deutlich weniger Ausnahmen und beabsichtigt eine umfassende Harmonisierung der Regulierung in Bereichen wie zum Beispiel Arbeitsrecht, Umweltschutz sowie Schutz von geistigem Eigentum und beinhaltet natürlich auch die berühmte Schiedsgerichtsklausel. Die RCEP ist hier deutlich zurückhaltender, um gerade Entwicklungsländern mehr Zeit zu lassen. Konkurrenz zwischen den beiden FHA kann allerdings auch ein belebendes Element beinhalten, welches die massgeblichen Protagonisten – zum Vorteil aller – zu mehr Zugeständnissen bewegen könnte. 

Während in Asien Geopolitik betrieben wird und über weiteres Wirtschaftswachstum diskutiert wird, hat sich die EU von beiden Themen schon seit Jahren verabschiedet und stolpert – maximal als zeitweiser Zuschauer – von Krise zu Krise. In diesem Sinne sollten sich Länder wie die Schweiz überlegen, ob die Zukunft eher in bilateralen Verträgen mit einer Freihandelszone liegt, in der sich selbst die eigenen Mitglieder nur noch an die Verträge halten, wenn es ihren nationalen Interessen entspricht oder eine globalere Perspektive hin zu mehr Wachstum und Wohlstand (Beispiel: FHA mit China) eingenommen werden sollte. Unabhängig davon sollte jedes Unternehmen die Chancen von TPP und RCEP für sich nutzen.

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